Hallo #OPTION1#
06. Mai 2008

Na, wer hat da denn sein Newsletter Programm nicht im Griff? Erinnert mich irgendwie an die Spammer, die ihr Massmailer Tool auch nicht bedienen konnten.

Na, wer hat da denn sein Newsletter Programm nicht im Griff? Erinnert mich irgendwie an die Spammer, die ihr Massmailer Tool auch nicht bedienen konnten.
Alles Gute zum 30ten - lieber Spam! In all den Jahren bist du stetig gewachsen und nun groß und stark. Anfangs waren deine Nachrichten noch eher langweilig und trist, heutzutage gibt es bunte Bilder von blauen Pillen, teuren Uhren oder günstiger Software.
Bei den meisten bist du ein ungeliebter Störenfried, aber heute wollen wir nur an deine guten Seiten denken:
Ohne dich gäbe es im trosten Adminalltag nur halbsoviel zu lachen und manch einer von uns würde gar keine Emails im Postfach vorfinden. Ohne dich gäbe es keine teure Anti-Spamsoftware und niemand bräuchte neue Server für die Antispamfarm. Ohne dich wären viele Asiaten arbeitslos und niemand würde für sichere Mailserver Geld ausgeben wollen. Ich hoffe du wirst uns noch viele Jahre erhalten bleiben. Danke!
Das Ende der UNIX Epoche? Treffender wäre wohl die Umschreibung: Das Jahr 2038 Problem. Viele mögen sich wohl noch an die Ängste vor dem Jahr 2000 Problem erinnern. Viel wichtiger ist aber das Jahr 2038, da hier der POSIX Zeitstandard an seine Grenzen gerät. Doch vorerst eine kurze Erläuterung zur UNIX Zeit.
Die UNIX Zeit zählt die vergangenen Sekunden seit dem 1. Januar 1970, 00:00:00 Uhr. Dieses Startdatum nennt sich “The Epoch”. Für uns Menschen lässt sich aus der Zahl 2.147.483.647 wenig deuten, ein Computer kann hiermit aber sehr gut umgehen. So sind Umrechnungen oder Addition bzw. Subtraktion von einfachen Zahlen für eine Maschine schnell getan. Wollen wir uns einen Timestring unter Linux umrechnen lassen, geht dies ganz einfach:
date -d @2147483647 Tue Jan 19 04:14:07 CET 2038
Gehen wir nun nur eine Sekunde weiter, passiert aber folgendes:
date -d @2147483648 date: invalid date `@2147483648'
Hier sind die Grenzen der UNIX Epoche erreicht. Warum? 2³¹ = 2.147.483.647 - jede größere Zahl erzeugt einen Pufferüberlauf. Der UNIX Timestamp wird in der 32 Bit großen time_t Variable gespeichert, wobei das 32te Bit jedoch für die Unterscheidung von positiven und negativen Werten dient. Somit lässt sich auch ein Datum vor 1970 bestimmen. Älter als vom 13. Dezember 1901, 20:45:52 Uhr sollten eure digitalen Daten dann jedoch nicht sein, ansonsten droht wieder ein Pufferüberlauf.
Und was kann man dagegen tun? Keine Sorge - eine Lösung ist bereits ausgearbeitet. Da 32 Bit nicht reichen, wechselt man einfach zu 64 Bit. Die 64 Bit Varianten von Linux Distributionen können bereits mit 64 Bit time_t umgehen, wobei es jedoch Probleme mit starren 32 Bit Zeitvariablen in einigen Programmen geben kann. Bei diesen gilt es innerhalb der nächsten 30 Jahre den Adressraum zu vergrößern. Mit 64 Bit haben wir dann erstmal wieder 290 Milliarden Jahre Ruhe. Glück gehabt!

Da mein Adminhandy kein HSDPA kann und mein Kollege kürzlich einfach so eine neue PCMCIA-UMTS Karte bestellt hat, stand ich neulich vor der Aufgabe, das Ding unter Linux zum Laufen zu bekommen - was sich als nicht ganz trivial herausstellte.
Zuerst habe ich die Karte einfach in den PCMCIA-Slot meines Laptop geknallt und siehe da: es tat sich sogar etwas! Ein neues Gerät wurde erkannt! Die LED der Karte blinkte freudig! Es wird doch wohl nicht etwa auf Anhieb klappen? Ein neues USB-Storage Device wurde gefunden! Ääääh? Neugierig habe ich die 1. Partition (FAT) gemountet und siehe da, sie ist völlig leer. Nach einiger Recherche bin ich dann zu folgenden Ergebnissen gekommen:
So, jetzt wollen wir das Ganze mal zum Laufen bringen.
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Heute habe ich vom mutigen Affen zum kühnen Fischreiher gewechselt. Oder anders gesagt: ich habe ein Upgrade von Kubuntu Gutsy Gibbon auf Kubuntu Hardy Heron durchgeführt. Das Upgrade verlief nahezu problemlos, auch wenn ich mit meinem RAID keine Standardinstallation habe und schon einige Veränderungen am System vorgenommen habe. Das Upgrade habe ich wie folgt durchgeführt:
adept_manager --dist-upgrade-devel
Da gab es dann leider ein paar Probleme bei der Installation von OpenOffice, so dass ich dann nochmal den altmodischen Weg ohne grafische Zusatztools gegangen bin:
aptitude dist-upgrade
Folgendes ist mir nach der Installation negativ aufgefallen:
bridge-utils) machten Probleme, vorerst deaktiviertAnsonsten gibt es nichts zu Meckern. X-Server und 3D (xorg-driver-fglrx) sowie Sound liefen auch nach dem Upgrade weiterhin tadellos. Auf meinem Notebook werde ich nach offiziellem Release von Kubuntu Hardy Heron die KDE4 Version aufspielen. Auf meiner Workstation bin ich hingegen vorerst KDE3 treu geblieben. Schauen wir, was die nächsten Tage in Sachen Bugfixing bringen.