Archive for the ‘tests’ Category

Squid url_rewrite Performance

Posted on the September 26th, 2009 under tests,tipps by

squid

Hier ein Tipp für Sysadmins, die url_rewrite in Squid nutzen: schaut euch genau an, wie performant eure Scripte sind und benchmarkt diese unbedingt!

Ich hatte die Tage ein Problem mit einem Squid, der ungewöhnlich hohe Load verursachte – es lag an ineffizienter Programmierung des Rewriters. Für eine Hand voll URLs sollte er Umleitungen vornehmen, etwa von ^http://domain/formular auf https://domain/formular.

Das ursprüngliche Script war in BASH programmiert – es verwendete externe Programme wie grep, sed – und war für geringe Bandbreiten (5MBit/s) performant genug. Die Bandbreite stieg jedoch bald auf 20MBit/s, was die Last schon sehr deutlich erhöhte, und es werden voraussichtlich bald ~200MBit/s sein.

Das Script wurde daraufhin in Perl reimplementiert und läuft laut Benchmark um den Faktor 180 (!) schneller. Als Benchmark empfiehlt sich:

[code language="shell"]time tail /var/log/squid/access_combined.log -n 100000 | awk '{print $7}' | /pfad/zum/url_rewriter.pl > /dev/null[/code]

Wenn dort (z.B. bei einem komplizierterem Script) Werte von mehr als 5 Sekunden stehen, sollte man sein Script für hohe Bandbreiten ggfs. überarbeiten und/oder in einer performanteren Sprache reimplementieren, z.B. in C oder für Extremfälle in Assembler. ;)

Hardwareärger

Posted on the August 22nd, 2009 under allgemein,reviews,tests by

In letzter Zeit hatte ich wirklich viel Hardwareärger – allerdings nur mit frisch gekaufter Neuhardware und nicht mit dem teils fast 10 Jahre alten Kram, den ich hier noch rumstehen habe…

Und zwar:

- 2 Asus AM2 Boards (Alternate): jeweils mit defektem Spannungswandler

- MSI-AM2 Motherboard (Alternate): der Lüfter läuft nach 1-2 Wochen zu schnell, da das Board dann falsche Sensorwerte über die Temperatur meldet

- Komplett-PC Sockel 775 (Mindfactory): diverse BIOS-Einstellungen falsch (DANKE an Mindfactory dafür, System war so nicht lauffähig) defekter Spannungswandler des Mainbords (Gigabyte)

- Bundle (Alternate): Asrock AM3 Board, DDR3, x2 250 von Alternate: Spring nichtmal an, kein BIOS-Piepser…

*Seufz*. Vor allem die extrem laut fiependen Spannungswandlern sind echt nervig – bei Asus scheinen einige Serien komplett davon betroffen zu sein.
Allgemein habe ich so das Gefühl, dass die Qualität und Kompatibilität der PC-Komponenten ab der DDR2-Genaration deutlich abgenommen hat… :(

Howto: UMTS mit o2 Surf Card unter Linux

Posted on the May 2nd, 2008 under howtos,tests,tipps by

o2 Surf Card

Da mein Adminhandy kein HSDPA kann und mein Kollege kürzlich einfach so eine neue PCMCIA-UMTS Karte bestellt hat, stand ich neulich vor der Aufgabe, das Ding unter Linux zum Laufen zu bekommen – was sich als nicht ganz trivial herausstellte.
Zuerst habe ich die Karte einfach in den PCMCIA-Slot meines Laptop geknallt und siehe da: es tat sich sogar etwas! Ein neues Gerät wurde erkannt! Die LED der Karte blinkte freudig! Es wird doch wohl nicht etwa auf Anhieb klappen? Ein neues USB-Storage Device wurde gefunden! Ääääh? Neugierig habe ich die 1. Partition (FAT) gemountet und siehe da, sie ist völlig leer. Nach einiger Recherche bin ich dann zu folgenden Ergebnissen gekommen:

  • die Karte wird erstmal als OHCI USB Mass Storage Device erkannt (ja, über PCMCIA, ja, das geht!), der Windows Treiber “switcht” dann um und sie ist plötzlich ein über USB angebundenes Serial Device
  • Das Ding wird auch “GlobeTrotter GT MAX 3.6″ geschimpft

So, jetzt wollen wir das Ganze mal zum Laufen bringen.

Serverbestellung gone wrong

Posted on the April 9th, 2008 under adminlife,tests by

Es wird mal wieder Zeit, dass ich auch etwas berichte: und zwar von einer Serverbeschaffungsmaßnahme bei mir im Hause.

Im Januar wollte ich einen speziellen Server beschaffen; ich mag “Onlinekonfiguratoren” ganz gerne, da man dort immer direkt sehen kann, wieviel etwas mehr RAM, die nächstgrößere CPU usw. kostet. Kurzum: ich habe nicht wie sonst zuerst bei unserem Stammhändler telefonisch eine Anfrage gestellt und kurz darauf ein Angebot per PDF erhalten, sondern bei unserem “Alternativhänder” einfach mal wild rumgeklickt und was schönes zusammengestellt – es war nämlich kein 08/15 Server, sondern ein Gerät für einen besonderen Zweck und sowas ist bei unserem “Alternativen” manchmal 50-100€ günstiger – bei manchen Projekten muss eben mit spitzem Bleistift gerechnet werden. Ich bekam dann auch ein Angebot per Mail und es gab noch etwas zu klären – dort stand eine andere Festplattengröße als gewünscht, mir wurde jedoch schriftlich versichert, dass der Preis für 120GB gilt. Da unser “Standardhändler” einen gleichwertigen Server nur für etwa 100€ mehr liefern konnte und das Budget klein war, bestellte ich also beim “Alternativen”.

So weit so gut – die Lieferung zögerte sich allerdings immer weiter hinaus und die unfreundliche Kundenbetreuerin die wir bekamen, hat mich immer wieder vertröstet. Doch, oh Wunder! Nach nur etwa 2 Monaten Wartezeit statt der versprochenen “maximal 1-2 Wochen” kam die Ware an. Da es keinen besonderen Termindruck gab, wäre das nicht so schlimm gewesen; wenn nur der richtige Server geliefert worden wäre. Die mitgelieferten Schienen paßten nicht dran, die Festplatte war dann doch kleiner als versprochen und er war vom Aufbau anders als gewünscht. Ich habe erst noch erwogen ihn zu behalten, aber von unserem Schienenvorrate paßte keine Variante dran und ich lege aus Prinzip keine Server aufeinander.

Der Umtausch gestaltete sich schwierig: als ich sagte, dass falsch geliefert wurde, wiegelte die Kundenbetreuerin direkt ab: das könne garnicht sein. Auf der Rechnung stehe Modell soundso und das sei auch geliefert worden. Dem war aber definitiv nicht so, das Gerät sieht auch deutlich anders aus, als das Bestellte. Aber nein, das muss man mir ja nicht glauben! Auf den Hinweis, dass ich wohl kaum zu blöd zum Gucken bin, mußte sich erst drauf verständigt werden, dass ich ein Foto mache und hinschicke, bevor etwas weiteres unternommen wird. Wie lächerlich, seinen Kunden sowas zuzumuten! Nachdem die “freundliche” Kundenberaterin dann die Bilder hatte, hat sie es sogar eingesehen und war bereit den Server zurückzunehmen – wahrscheinlich auch, weil wir noch nicht überwiesen hatten. Auf die angebotene Option, mir das korrekte Gerät in “ca. 8 Wochen” zuschicken zu lassen, verzichte ich dankend, ebenso wie auf weitere geschäftliche Kontakte.

Jetzt nun meine Fragen an die (Serverbestellenden) Blogleser:
- Wo bestellt ihr? Ich nehme auch gerne volle URLs!
- Wie sucht ihr aus? Persönlicher Kontakt, Beratung? Onlinekonfigurator?
- Wie bestellt ihr? Telefon? Fax? Schneckenpost? ;)

Da sicher irgendwer fragen wird: der Lieferant hat scheinbar Servernamen aus der griechischen Mythologie entnommen. Mehr wird dazu aber nicht verraten, denn es geht mir hier nicht darum, zu bashen.

Dovecot – der beste POP3/IMAP Server?

Posted on the May 7th, 2007 under tests by

In der aktuellen Ausgabe des Linux-Magazins werden im Rahmen des Titelthemas IMAP die vier bekanntesten Mailserver mit IMAP Support getestet und miteinander verglichen.

dovecot.gifIm Vergleich werden Courier, Cyrus, UW IMAP und Dovecot auf Herz und Nieren geprüft. Überraschenderweise gewinnt hier nicht einer der altbekannten Server, sondern der “Neuling” Dovecot. Aus diesem Grund habe ich mir die aktuelle Version 1.0 genauer angeschaut und den Courier von meinem Server verbannt. Der Umstieg lief vollkommen problemlos und selbst bei meinem kleinen Server ist die bessere Performance von Dovecot IMAP spürbar. Auch gefällt mir an Dovecot, dass er die Stärken von Courier und Cyrus miteinander verbindet: Maildir Format und Sieve Filter Support.

Ich werde in Kürze ein kleines Tutorial zur Migration von Courier zu Dovecot schreiben. Einige Tests muss ich vorher noch durchführen: unter anderem TLS Support mit dem Courier Zertifikat & Erhalt der POP3 UIDLs . Bisher kann ich nur jedem empfehlen Dovecot zu testen. Wer dem Neuling nicht traut dem sei gesagt, dass auch in Dovecot bereits fünf Jahre Arbeit und Erfahrung stecken.

Links:
Dovecot Homepage

RoundCube: Open Source Webmail mit Ajax

Posted on the May 4th, 2007 under tests by

roundcube.jpg

Ajax ist voll im Trend. Viele Freemailer nutzen bereits diese Technik, um damit ihr Webmail aufzupeppen und neue Features zu integrieren. Wer für den eigenen Mailserver einen passenden Ajax Webmailer sucht, sollte sich mal RoundCube anschauen.

5 Blog Clients für den Linux Desktop im Vergleich

Posted on the April 18th, 2007 under tests by

Bloggen macht Spaß! Da stimmt mir wohl jeder Blogger zu. Aber manchmal wird die Formatierung eines Artikels mittels des Standard WYSIWYG-Editor von WordPress zur Qual. Was würde man da nicht für einen bequemen Blog Client für seine Gnome oder KDE Oberfläche geben. Ich habe mir fünf freie Blog Clients für Linux näher angeschaut und miteinander verglichen.

booklooker.de – günstig gebrauchte Bücher kaufen

Posted on the April 12th, 2007 under tests by

booklooker.png

Wer häufig Fachliteratur kauft, weiß wieviel Geld diese kostet. Günstig an Fachbücher kommen, kann man unter anderem bei booklooker.de. Sowohl gebrauchte Bücher als auch Remittendenware lässt sich hier zu günstigen Preisen finden.

Links:
booklooker.de