Ein Upgrade von Perl unter FreeBSD kann sehr aufwendig werden, da die von Perl abhängigen Ports bestimmte Module nicht mehr finden können. Um den Aufwand minimal zu halten, gibt es das Script perl-after-upgrade.
Zuerst empfiehlt sich das Update von Perl und davon abhängiger Ports mittels portupgrade:
[code language="css"]portupgrade -rR perl[/code]
Danach starten wir das Upgrade Script:
[code language="css"]perl-after-upgrade[/code]
Dieses Script zeigt uns an, wie viele Ports von Perl abhängen. Um die Änderungen an den Ports auch durchzuführen, muss das Script mit dem Parameter -f ausgeführt werden:
[code language="css"]perl-after-upgrade -f[/code]
Nun sollten alle Perl Programme auf dem System einwandfrei mit der neu installierten Perl Version laufen. Weitere Infos hat Dru Lavigne bei O’Reilly veröffentlicht.

Wer noch einen Google Map Marker für seine Sammlung sucht, wird vielleicht bei eBay fündig.
Jann vom adminday.de-Blog möchte wissen, wie viel Traffic der adminlife.net-Blog verursacht. Kein Problem, hier die Webalizer Statistik:

Im 3-Monats-Durchschnitt beläuft sich der monatliche Traffic auf ziemlich genau 5 GByte bei rund 54.000 Besuchern und 133.000 Pageviews. Die meisten Besucher kommen via Google rein; dicht gefolgt von den rund 600 Feedabonnenten.
Mein Trafficlimit von 1,5 TByte habe ich bisher nie ausreizen können. Der gesamte root-Server macht monatlich rund 18 GByte Traffic – also noch genug Luft nach oben.
Ich werfe das Traffic-Stöckchen nicht weiter – es liegt hier rum, jeder kann es sich gerne nehmen und sein Blogverkehrsaufkommen präsentieren
[youtube width="560" height="340"]http://www.youtube.com/watch?v=T3ID2CbtnKk[/youtube]
Ein kleines Experiment:
Man nehme einen Laptop mit KDE 4, gehe damit in die Fußgängerzone und präsentiere den Leuten das mitgebrachte Wundersystem als neues Windows 7. Wie sind wohl die Reaktionen? ZDNet Australia hat genau diesen Feldversuch gewagt und das Ergebnis veröffentlicht.
Wer die Logfiles seines Squid Proxy Servers grafisch darstellen möchte, für den bietet sich SARG – der Squid Analysis Report Generator – an.
Das Auswertungstool ist bei allen gängigen Distributionen als Paket verfügbar und kann mit den üblichen Paketmanagern installiert werden. Ohne weitere Parameter vermutet sarg die Squid Logdatei unter /var/log/squid/access.log und möchte seine HTML Ausgabe nach /var/www/squid-reports/ schreiben. Dies kann man aber problemlos übersteuern:
[code language="css"]sarg -o /absolute/path/to/outputdir -l access.log[/code]
Nach dem Aufruf findet sich eine übersichtliche HTML Statistik im outputdir. Diese zeigt unter anderem eine trafficbasierte Auswertung von Proxybenutzern und besuchten Webseiten an. Schnell lässt sich herausfinden welche Seiten am häufigsten besucht wurden, welcher Benutzer den meisten Traffic verursacht hat oder welche Dateien runtergeladen wurden.

SARG ist optimal für die tägliche Auswertung der Squid Logfiles mittels eines Cronjobs geeignet. Weitere Anwendungsmöglichkeiten und Parameter verrät die Manpage oder sarg --help.
SARG Homepage
Für alle, dies es noch nicht mitbekommen haben: Seagate hat grade massive Probleme mit ihren Festplattenserien, die Reihen Barracuda 7200.11, Barracuda ES.2 SATA und DiamondMax 22 fallen nach wenigen Monaten total aus. Im KB #207931 ist zusammengefasst, welche Festplatten betroffen sind. Man kann dort ein Windows-Tool herunterladen und damit überprüfen, ob der eigene Rechner betroffen ist – für Linux gibt es von Seagate mal wieder nichts, es wurde daher von fähiger Hand schnell etwas entwickelt!
Download seagate-207931.sh
Das Tool kann die Daten nicht nur von direkt angeschlossenen Festplatten anzeigen, sondern auch von RAIDs, sofern ein 3Ware-Controller und tw_cli oder Adaptec mit arcconf benutzt wird. Das Praktische daran ist, dass man mit dem Script dann gleich z.B. per SSH seine ganze Serverfarm durchchecken kann und weiß, was auf einen zukommt…
Besonders tragisch finde ich, dass auch die Raid Edition 2 betroffen ist, die man ja grade für professionell eingesetzte Systeme kauft… :/
Peinlich: mit der 1,5TB-Serie gab es kürzlich auch gravierende Probleme – bei Disk flushs fror die Platte ein. Machen die überhaupt QS?!?
Bei uns steht übrigens grade die Anschaffung von ~20 Servern vor der Tür, ich weiß schon, Festplatten welches Herstellers nicht gekauft werden.