Vor einiger Zeit kam das im Juni erschienene Praxisbuch Nagios bei mir an – Aufgrund von Prüfungen, Arbeitsstress etc. bin ich allerdings leider erst kürzlich dazu gekommen, es intensiver zu betrachten; das Schreiben dieses Reviews hat sich dann ebenfalls etwas hingezogen…
Eins vorweg: das Buch ist sowohl für den Einsteiger, als auch für den fortgeschritteneren Admin als Nachschlagewerk oder Inspiration brauchbar, denn es wird auch auf fortgeschrittenere Themen wie z.B. Visualisierung und Pluginprogrammierung eingegangen.
Ausführlich erläutert das Buch anfangs, was mit Nagios möglich ist, was es mit Scheduling, Plugins, Benachrichtigungen, CGIs fürs Webinterface, Zeitperioden, Check-Kommandos, Templates usw. auf sich hat – jeweils ausführlich anhand von Beispielen. Dank der mitgelieferten Live-CD kann man bei Interesse auch zu haus sehr schnell selbst loslegen, ohne ein gesamtes Nagios installieren und konfigurieren zu müssen.
Wer ein bisschen Farbe in sein Shellscript bringen möchte, dem könnte folgender Codeschnippsel behilflich sein. Einfach in ein Terminal kopieren, schon erhält man eine komplette Farbtabelle mit entsprechenden Farbcodes:
[code language="shell"]
#/bin/sh
# Show all the colors of the rainbow, should be run under bash
for STYLE in 0 1 2 3 4 5 6 7; do
for FG in 30 31 32 33 34 35 36 37; do
for BG in 40 41 42 43 44 45 46 47; do
CTRL="\033[${STYLE};${FG};${BG}m"
echo -en "${CTRL}"
echo -n "${STYLE};${FG};${BG}"
echo -en "\033[0m"
done
echo
done
echo
done
# Reset
echo -e "\033[0m"
[/code]
Nutzen lässt sich z.B: die Farbe grün (Code 32) mit fetter Schrift (Code 1) wie folgt:
[code language="shell"]
echo -e "\e[1;32mGREEN\033[0m"
[/code]
Anschließend wird die Terminalfarbe mit der Code Kombination \033[0m wieder auf die Standardfarben resettet.

Live CDs sind tod – es lebe der Live USB-Stick! Dank UNetbootin wird die Erstellung eines solchen bootfähigen USB-Sticks zum Kinderspiel. Alle bekannten Linux Distributionen, verschiedene BSD Derivate sowie spezielle Live CDs (z.B. Antivir- und Systemrettungsdisks) können mittels UNetbootin mit wenigen Klicks auf einen USB Stick gebracht werden.
Nach der Auswahl der gewünschten Distribution und des zu nutzenden USB-Sticks lädt UNetbootin alle benötigten Dateien automatisch herunter und erstellt den bootfähigen USB-Stick. Auch eigene ISO-Dateien – z.B. von anderen Linux Distributionen – kann man auswählen und auf den Stick speichern. Möglich ist auch die Auswahl eines benutzerdefinierten Kernels.
UNetbootin ist bei den meisten Linux Distributionen bereits als Paket vorhanden. Auch für Windows ist das Programm verfügbar.
Weitere Informationen zu Linux auf dem USB-Stick:
Pendrivelinux.com
Live USB Stick mit Ubuntu Boardmitteln
[youtube width="560" height="340"]http://www.youtube.com/watch?v=ymbB8RT6Aas[/youtube]
Das Video ist schon ein paar Tage älter und vergleicht eine Ubuntu Karmic Alpha Version sowie den Release Candidate von Windows 7. Kein echter Benchmark, aber ein interessanter Vergleich.

Der Hinweis wäre auch an so mancher Workstation sicherlich nicht fehl am Platze.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=5WCTn4FljUQ[/youtube]
Nachrichten lesen am heimischen Computer – damals noch keine große Konkurrenz für die Zeitungsverlage…
[code language="css"]
# host 69.69.69.69
69.69.69.69.in-addr.arpa domain name pointer the-coolest-ip-on-the-net.com.
[/code]
Noch Fragen?