
Bei PdfMod handelt es sich um eine einfache Applikation zum Bearbeiten von PDF Dateien. Mit der Gnome Applikation können beispielsweise einzelne PDF Seiten exportiert, entfernt oder rotiert werden. Weitere Funktionen finden sich auf der offiziellen Homepage.
Da es derzeit kein offizielles Ubuntu Paket für Ubuntu Jaunty gibt, müssen wir PdfMod aus den Quellen kompilieren. Zuerst benötigen wir einige Abhängigkeiten und bereiten das System vor:
[code language="css"]
sudo aptitude install build-essential intltool mono-gmcs
sudo ln -s /usr/bin/gmcs2 /usr/bin/gmcs
[/code]
PdfMod hat als Abhängigkeit die C# Library Hyena, die wie folgt heruntergeladen und nach /usr/local installiert werden kann:
[code language="css"]
wget http://ftp.gnome.org/pub/GNOME/sources/hyena/0.1/hyena-0.1.tar.gz
tar xzvf hyena-0.1.tar.gz
cd hyena-0.1/
./configure --prefix=/usr/local
make && sudo make install
[/code]
PdfMod wird ebenfalls heruntergeladen und konfiguriert:
[code language="css"]
wget http://ftp.gnome.org/pub/GNOME/sources/pdfmod/0.6/pdfmod-0.6.tar.gz
tar xzvf pdfmod-0.6.tar.gz
cd pdfmod-0.6/
./configure --prefix=/usr/local
[/code]
Leider gibt es bei der aktuellen Version noch einen Bug, der folgenden Fehler beim make Aufruf erzeugt:
[code language="css"]
cp: cannot stat `@expanded_libdir@/hyena/Hyena.dll': No such file or directory
cp: cannot stat `@expanded_libdir@/hyena/Hyena.Gui.dll': No such file or directory
[/code]
Hierbei hilf folgender sed Aufruf, der die fehlerhaften Zeilen ersetzt:
[code language="css"]
sed -i 's/@expanded_libdir@/${expanded_libdir}/g' config.status
[/code]
Danach wird PdfMod wie folgt kompiliert und installiert:
[code language="css"]
make && sudo make install
[/code]
Nun ist PdfMod installiert und kann mittels pdfmod aufgerufen werden. Ubuntu 9.10/Karmic Benutzer können sich die Kompilierorgie übrigens sparen – es gibt fertige Pakete im PPA.
In letzter Zeit hatte ich wirklich viel Hardwareärger – allerdings nur mit frisch gekaufter Neuhardware und nicht mit dem teils fast 10 Jahre alten Kram, den ich hier noch rumstehen habe…
Und zwar:
- 2 Asus AM2 Boards (Alternate): jeweils mit defektem Spannungswandler
- MSI-AM2 Motherboard (Alternate): der Lüfter läuft nach 1-2 Wochen zu schnell, da das Board dann falsche Sensorwerte über die Temperatur meldet
- Komplett-PC Sockel 775 (Mindfactory): diverse BIOS-Einstellungen falsch (DANKE an Mindfactory dafür, System war so nicht lauffähig) defekter Spannungswandler des Mainbords (Gigabyte)
- Bundle (Alternate): Asrock AM3 Board, DDR3, x2 250 von Alternate: Spring nichtmal an, kein BIOS-Piepser…
*Seufz*. Vor allem die extrem laut fiependen Spannungswandlern sind echt nervig – bei Asus scheinen einige Serien komplett davon betroffen zu sein.
Allgemein habe ich so das Gefühl, dass die Qualität und Kompatibilität der PC-Komponenten ab der DDR2-Genaration deutlich abgenommen hat…
Ok, ich hab es getan. Nachdem Twitter adminlife nicht als Username wollte und ich der ganzen Zwitscherei vorerst skeptisch gegenüber stand, bin ich nun doch unter admlife auf Twitter zu finden.

Da wollte ich mich doch just bei Twitter registrieren, muss mir nun aber einen anderen Username überlegen…
Warum darf man dort eigentlich keinen “admin” im Namen haben? Sind die mod_rewrite Regeln unsauber definiert? Oder liegt es doch hieran?

Alles Gute zum 10ten jährlichen SysAdmin Day an alle mitlesenden Adminkollegen!
Wie jedes Jahr am letzten Freitag im Juli ist auch heute wieder System Administrator Appreciation Day – der Tag, an dem der gemeine Anwender seinen Systemadministratoren auch mal “Danke” sagen darf. Heise hat passend dazu einige leidvolle Erfahrungen von Adminkollegen veröffentlicht. Ein schönes – und vor allem stressfreies – Wochenende!

Ein erstes großes Update für das Palm Pre ist jüngst erschienen und es stellt sich immer mehr für mich heraus, dass mein nächstes Handy ein Palm Pre werden soll. Besonders gefällt mir am Palm Pre neben dem schicken Design mit “echter” Tastatur das zugrundeliegende Betriebssystem webOS, bei dem es sich um eine Linux Distribution handelt.
Testen kann man webOS bereits mit dem kostenlos zur Verfügung gestellten webOS SDK. Das Linux System läuft in einer VirtualBox Umgebung und lässt sich dadurch ganz genau unter die Lupe nehmen.
Das Beste an einer offenen Betriebssystemumgebung, wie webOS sie dank Linux bietet, ist die große Auswahl an zusätzlicher Software sowie die Möglichkeiten vielfältiger Veränderungen. Das webOS Internals Wiki bietet bereits eine große Auswahl an Palm Pre Software und viele Anleitungen zu verschiedensten Modifikationen. So gibt es bereits jetzt die Möglichkeit Programme über ein ipkg Repository direkt aus dem webOS zu installieren.
Eigene Applikationen lassen sich recht einfach verwirklichen, wie ein einfaches “Hello World!” App zeigt. Natürlich darf eine Doom Portierung sowie ein erster Spielekonsolen Emulator nicht fehlen. Täglich kommen neue Homebrew Applikationen dazu.
Das Palm Pre wird in Deutschland exklusiv bei o2 erscheinen – Ende diesen Jahres ist es so weit. Bis dahin müssen wir uns also noch gedulden, können dafür aber zum Deutschlandstart des Palm Pre auf ein hervorragendes Softwareangebot dank Homebrew und Linux Portierungen zurückgreifen.
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Na, hättet ihr es gewusst?
via