Google asks: What is a browser?
Na, hättet ihr es gewusst?
Das Video reiht sich nahtlos hinter andere Glanzstücke der Microsoft Werbegeschichte, wie z.B. Steve Ballmer Sells Windows 1.0 oder Microsoft Songsmith.
In Zeiten wie diesen, kann man dem DNS Server seines Providers leider nicht mehr trauen. Höchste Zeit also, einen eigenen DNS Server einzurichten, der die DNS Informationen unabhängig vom Provider direkt vom zuständigen Nameserver abfragen kann.
Auf dem DNS Server Markt tummeln sich viele verschiedene Implementierungen – für einen einfachen rekursiven DNS Server eignet sich der PowerDNS Recursor. Bei den meisten Distributionen sollte ein Paket pdns-recursor über die jeweilige Paketverwaltung installierbar sein. Unter Ubuntu oder Debian lässt sich der Recursor wie folgt installieren:
aptitude install pdns-recursor
Generell sollte nun bereits lokal ein DNS Server laufen, den man nun mit einer einfachen Anfrage prüfen kann:
dig @localhost www.adminlife.net
Kommt hier eine Antwort, ist der Nameserver funktionsbereit. Nun sollte er noch in die /etc/resolv.conf eingetragen werden. Folgende Zeile wird an den Anfang der Datei eingefügt:
nameserver 127.0.0.1
Fertig ist der eigene Nameserver, der nicht mehr durch den Provider zensiert werden kann. Weitere Einstellungen, wie z.B. die IP-basierte Zugriffskontrolle, lassen sich in der gut kommentierten Datei /etc/powerdns/recursor.conf einstellen.
Die Abfrage läuft nun wie folgt:

Lokal stellt der Resolver eine rekursive DNS Anfrage an den ebenfalls lokal installierten caching-only Nameserver. Dieser stellt Anfragen an die zuständigen Nameserver im Netz, nachdem er diese von den root DNS Servern durch iterative Anfragen ermittelt hat.
Mehr zum Thema DNS:
Infos zur Namensauflösung @Wikipedia
DNS @Wikipedia
Anleitung zum Umstellen auf freie DNS Server
PowerDNS Recursor Dokumentation
Zensi Zensa – Zensursula *sing* – gibt es auch etwas rockiger, wobei mir die Pop-Variante besser gefällt.
Links:
Zensi Zensa – Zensursula @YouTube
ZENSURSULA 2.0 (Rocksong) @YouTube

Seit dem Sommersemester 2008 absolviere ich neben dem Beruf noch ein Fernstudium im Fach Informatik an der FernUniversität Hagen. Stefan ist zum Wintersemester 2008/09 hinzugekommen. Bei dem Studium handelt es sich um ein Teilzeitstudium, bei dem die Regelstudienzeit doppelt so lang wie im Vollzeitstudium an einer Präsenzuniversität dauert – statt drei Jahre werden hier also rund sechs Jahre angesetzt. Unser Ziel ist vorerst den Bachelor of Science (B.Sc.) zu erreichen.
Im Gegensatz zum “normalen” Studium gibt es keine regelmäßigen Vorlesungen an der Universität. Dafür gibt es ein Skriptum, das in mehrere Kurseinheiten aufgeteilt ist. Zu jeder Kurseinheit gibt es Einsendeaufgaben, die nach erfolgreicher Bearbeitung an den Kursbetreuuer zurückgeschickt werden. Am Ende des Semesters findet eine Prüfung in mündlicher oder schriftlicher Form statt.
Fehlende Vorlesungen sollen durch Mentorenveranstaltungen in den Studienzentren ausgeglichen werden. Bei dem Studienzentren handelt es sich um Außenstellen der FernUniversität Hagen zur Beratung und Betreuung der Studierenden. Leider finden nicht in jedem Studienzentrum in jedem Semester die passenden Mentorenveranstaltungen statt, so dass man in dem Fall auf die Kurseinheiten und die FernUni Community im Internet angewiesen ist. Zu jedem Kurs gibt es auf dem eigenen Uni-Newsserver eine passende vom Kursbetreuer moderierte Newsgroup sowie zusätzlich ein von Studierenden geschaffenes Internetforum.
Da so ein Studium neben Beruf und Privatleben sehr viel Zeit und Energie verschlingt, würde ich mich über Meldungen anderer Blogleser freuen, die ebenfalls ein Fernstudium absolvieren. Wie geht ihr an den Stoff ran – wie teilt ihr euch die Zeit ein? Was macht ihr wenn es mal nicht weitergeht oder die Motivation und Energie gänzlich fehlt? Natürlich freue ich mich auch über Rückmeldungen von Vollzeitstudenten an Präsenzunis – schließlich ist der Stoff und der Anspruch derselbe.

Die beste Nachricht des Tages: Futurama läuft wieder ab Mitte 2010. Comedy Central hat 26 neue Episoden bestellt. Jetzt nur noch ca. 365 Tage warten …

Microsoft und Asus haben eine neue Pro-Windows / Anti-Linux Kampagne mit dem Namen “It’s better with Windows” ins Leben gerufen. Leider lässt sich das Video auf der offiziellen Seite nicht abrufen, da die FLV Datei nicht mehr auf dem Server existiert. Daher ein Link zur YouTube Version des Videos.