LPIC-1

Heute kam nach rund 6 Wochen Wartezeit mein LPIC-1 Zertifikat, welches ich nach erfolgreichem Abschluss der beiden LPI Prüfungen 101 und 102 auf den Chemnitzer Linuxtagen erworben habe. Weiter wird es dann mit LPIC-2 gehen – wahrscheinlich auf den nächsten Linuxtagen.
Interessant ist natürlich, wie wertvoll ein solches Zertifikat auf dem Arbeitsmarkt ist. In kleinen bis mittelständischen deutschen Unternehmen haben die meisten IT-Entscheider bzw. Personalabteilungen wohl noch nicht allzu viel von LPIC gehört. Gefordert werden häufig nur Microsoft oder Cisco Zertifikate. Hat jemand andere Erfahrungen gemacht? Eure Meinung interessiert mich!



Joerg
Na herzlichen Glückwunsch und willkommen in der Community
.
Nein im Ernst. Ich habe mich auch gefragt, wie ich denn nun mit dem erworbenen Zertifikat weiterkommen soll. Aber nach ein paar Gehversuchen innerhalb von Gesprächen (Hotline, CeBIT, usw) stellte sich schnell heraus, dass die Bezeichnung LPI nicht viel aussagt. Wenn man das ganze dann aber wieder in humanitäre Sprache übersetzt (“ey, isch bin Linuksszzertifissizert”
) kommt das eigentlich gut an.
Wenn Du nun durchstartest mit dem LPIC-2 können wir uns ja zwischenzeitig austauschen. Meine Muse ist zwar grad im Urlaub, aber ich werde auch bald mal ein wenig weiterlernen. Nach meinem bisherigen Stand bin ich wirklich mal gespannt, was wirklich von den Lernzielen umgesetzt wird. Dem Buch nach zu urteilen ist es auf jedenfall mal eine ernstere Nummer als das LPIC-1.
Bis dahin
matthias
Habe mir das LPIC-2 Buch von Anke Börnig gegönnt. Genauer reingeschaut habe ich aber noch nicht. Denke LPIC-2 ist wesentlich mehr auswendig lernen, da viel Konfigurationen abgefragt werden. Schauen wir mal
Joerg
Ich habe genau das selbe Buc wie du dich sicherlich erinnern kannst… meinst Ansicht nach ist es vollgepackt mit Knowhow. Auswendiglernen? Mit Sicherheit auch, aber eben auch viel Wissen um die Umstände und Zusammenhänge.
Aktuell bin ich bei Teil 2 angelangt und genau hier wo es interessant wird verlässt mich die Muse… bin halt so allein… *heul*
Majo
Dann erstmal herzlichen Glückwunsch!
Ich wollte die Prüfung im Chemnitz auch ablegen. Hab die Fahrt aber auf Grund des Sturmes gescheut. (nur um später festzustellen, dass das bisschen Wind gar nicht so schlimm war, wie angekündigt) – Also nächstes Jahr.
Ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht. Mit Microsoft- und Cisco-Zertifikaten können im SMB-Bereich viele etwas anfangen. Aber LPIC kennen echt noch nicht viele…
Stefan
LPIC-1 kommt ganz gut an bei Bewerbungen, wenn man dann noch gleich ‘nen CCNA dazuwirft, ist das Gespräch fast sicher!
Der LPIC-2 beinhaltet aber sehr viel Auswendiglernen von Konfigurationen, ich habe das Buch auch und muss mich dem 2. Teil widmen…
gnokii
klingt als ob Du einen Besuch in Karl-Tux-Stadt bereits fest im Kalender stehen hast? Na denn LPI-Prüfungen wirds auf jeden Fall wieder geben, nur der Termin wird sich ein klein wenig verschieben…..
Ansonsten Glückwunsch
matthias
@Joerg
Die Muse kommt mit Sicherheit wieder
@Majo
Stimmt, war ganz schön stürmig an dem Tag. Aber war auf jeden Fall witzig dort
@Stefan
CCNA hab ich nun nicht. Mal sehen ob und wann ich den machen werde. Habe im Moment auch gar keine preislichen Vorstellungen vom CCNA.
@gnokii
Wenn nichts dazwischen kommt, bin ich nächstes Jahr wieder in Karl-Tux-Stadt!
Christian
Dann auch mal von mir einen herzlichen Glückwunsch.
So Erfahrungsgemäss kann ich da leider nicht all zu viel beitragen, da ich das (große) Glück hatte, direkt nach dem Abschluss des LPIC1 und des MCSE 2003 in einen Job übernommen zu werden. Ich denke, dass ich da eigentlich nur dem Jörg beipflichten kann.
Stefan
Meine CCNA Schulung ging AFAIR ~21 Tage und hat ein paar Tausender gekostet, etwa 5000€ (ohne die Wohnung, die mir gestellt wurde) waren es, soweit ich mich erinnere. Danke ans Amt nochmal an der Stelle, lol. Eigentlich wollte ich “damals” ja studieren gehen (was das Amt auch wußte) und habe auch deswegen verkürzt, der Kurs geht normalerweise volle 2 Monate. Im Grunde habe ich mir den Kram mit den 2 CCNA Büchern und der Hardware aber selbst beigebracht, mein Dozent hatte parallel immer mindestens 3 (!) Klassen zu unterrichten und war so gut wie NIE da, höchstens Mal eine Stunde am Stück. Das Ganze lief schon recht seltsam! Falls jemand bei einer Schulung in einem gewissen Technologiepark in Dortmund teilnehmen möchte, würde ich davon eher abraten..
Im Grunde reicht es für den CCNA, sich zum Üben Cisco Hardware zu besorgen (evtl. ‘nen paar 2600er -> Ebay), die Bücher zu Kaufen (150€?) und die Prometric-Prüfung abzulegen (~300€?). Evtl. sollte man zusätzlich noch Übungsfragen und einen Cisco-Simulator benutzen…