Notizen auf der Kommandozeile

Das Festhalten und Sammeln von Notizen oder Ideen auf Papier kann schnell im Zettelchaos enden. Notizen und Termine auf einem PDA oder ähnlichem festzuhalten mag im Trend sein und in mancher Hinsicht sicherlich auch eine gute Idee zu sein, nur bin ich kein echter Fan von einem überdimensionierten Handy mit winzigen Tasten oder schlechtem Touchpad. Also habe ich mein digitales Notizbuch zentral auf einem Linuxrechner, den ich von überall erreichen kann. Das kleine Konsolenprogramm note macht es möglich.
Mit note lassen sich Notizen einfach auf der Shell verwalten. Das Programm unterstützt dabei verschiedene Speicher-Backends, u.a. auch eine MySQL Datenbank, so dass man auf vielen verschiedenen Servern immer sein virtuelles Notizbuch innerhalb seines Useraccounts mit denselben Daten findet. Die Notizen können natürlich auch in eine normale Textdatei gespeichert werden, die via DES oder IDEA verschlüsselt werden kann.
Das Programm erlaubt das Anlegen verschiedener Notizzettel mit einzelnen Unterpunkten, die in einer Baumstruktur angezeigt werden. Natürlich lassen sich die Notizen auch nach einem Stichwort durchsuchen, um eine bestimmte Notiz schnell wieder zu finden. Als Texteditor für die einzelnen Notizen wird der in $EDITOR eingestellte Editor genutzt, so dass man ganz einfach seine Lieblingstextwerkzeug zum Schreiben nutzen kann.
Wer nach einem einfach zu bedienenden Notizspeicher für Linux sucht, ist mit note sehr gut bedient. Er tut das was er verspricht, und das tut er gut. Natürlich lässt sich note in allen gängigen Distributionen einfach mittels des Paketmanagers installieren. Bei mir hat das Tool einen festen Platz auf den Servern gefunden, um den Zettelchaos ein Ende zu bereiten.
Links:
note Homepage


